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Die Fundstücke

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Jodeldiplom für den Nikolaus

Süddeutsche Zeitung – Titelseite, 23.11.2015, Glosse

Das Streiflicht
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(SZ) Dass Deutschland eine Bildungsgroßmacht ist, weiß man, doch welche Dynamik hinter diesem Status steckt, erkennt man erst, wenn man liest, was sich an den Universitäten tut. In Hannover etwa wird die Forschung zum Quanten-Engineering und zur Raumzeit vorangetrieben. Tübingen will das Ringen um seinen Rang generell vorantreiben, und das nachhaltig. In Göttingen treiben sie die internationale Vernetzung voran. Die Mainzer treiben mit einem neuen Forschungskolleg die eigene Profilbildung voran. Was vollends das Bundesbildungsministerium angeht, so hält man es dort grundsätzlich für angebracht, den Dialog der Wissenschaft mit der Gesellschaft voranzutreiben. Das riecht nach Zukunftskonzepten und Exzellenzinitiativen, und wenn nun die dpa vermeldet, die katholische Kirche wolle „die Ausbildung von Qualitäts-Nikoläusen vorantreiben“, so ist daraus zu schließen, dass ein Desiderat vorlag und es auch im Nikolauswesen über kurz oder lang zu einem Exzellenzcluster kommen könnte.

Nikolaus-AriusDer Qualitäts-Nikolaus sollte natürlich wissen, dass sein Vorbild, der legendäre Bischof von Myra, ein großer Wundermann war, der zum Beispiel drei armen Mädchen zu einer Mitgift verhalf und drei ermordete sowie bereits eingepökelte Studenten wieder ins Leben zurückrief. Das kann für sein heutiges Wirken indes nicht prägend sein. Was die aktuelle Nikolausschulung weit mehr umtreibt, ist die Frage, ob der Nikolaus Flüchtlinge besuchen soll und, falls ja, unter welchen die Integration fördernden Vorzeichen. Unter den Flüchtlingen sind schließlich sehr viele Muslime, die den Besuch des theatralisch herausgeputzten christlichen Bischofs als Akt der Missionierung missverstehen könnten. Nikolaus war ein Mann der Wohltaten, aber auch ein Mann der beherzten Tat. Beim Konzil von Nizäa, das über die Lehre respektive Irrlehre des Arius zu befinden hatte, machte Nikolaus insofern Nägel mit Köpfen, als er Arius einfach ohrfeigte – im Kloster Sumela gibt es dazu ein erfrischend deutliches Fresko. Freilich war das eine innerchristliche Angelegenheit, kann Muslime also kaltlassen.

Es wirkt in diesem Spannungsfeld fast zeichenhaft, dass der Ludwig-Krapf-Preis der Akademie für Weltmission in diesem Jahr an die Schweizerin Elisabeth Buser geht, die einen Jodelkurs für Asylsuchende ins Leben gerufen hat. Den Hintergrund des Jodelns hat vor Jahr und Tag Joseph Ratzinger ausgeleuchtet, und zwar auf der Basis der Augustinischen Lehre vom „iubilus“ als Ausdruck der Freude ohne Worte. So klingt’s auf der theologischen Höh‘, wohingegen Elisabeth Buser ganz pragmatisch sagt: „Jodeln hilft, Grenzen zu überwinden.“ Das mag nun stimmen oder auch nicht. Der mit den Forderungen der Gegenwart konfrontierte Qualitäts-Nikolaus sollte jedenfalls nicht ohne Jodeldiplom in den Fronteinsatz entlassen werden.

 

 

 

Jesus Alaaf @ Honkong, Discovery Bay

 

Jesus Alaaf@HK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Sprache ist eigentlich ganz logisch …

… also ab in die Rhabarbabarbarabarbarenbartbierbar.

 

Modern, aber genial – selten solche Kunstwerke gesehen…

Art & Surrealisme

Einfach anklicken und genießen (Power Point von Nöten!)

 

Zum neuen Jahr: „Dinner for One“ – auf Saarländisch

Ein Klassiker – aber diesmal im typisch saarländischen Pathos…

 

 

 

 

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“ fragt der eine Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird.“ antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“ sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von ‘nach der Geburt’. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt….“

nach Henry Nouwen

 

Vorsicht Ansteckungsgefahr: Epizykloiden ziehen weite Kreise

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Neues vom Stern von Betlehem! – Wissenschaftlich und faszinierend:

 

 

 

 

 

Früh übt sich, wer später demonstrieren will:

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Und wenn unsere japanischen Freunde auf deutsch singen, dann kann man folgendes verstehen …

 

 

„Ganz in Weiß…“ Afrikanische Kardinäle in Thailand

Gsella/ Thailnder Glaubenskampf

 

Lyrix – Thai/Deutsch ganz leicht gemacht – das etwas andere Karaoke…

 

 

 

Der Saarländer und sein Glaube

Der echte Saarländer hat Humor und kichert gerne mal über sein eigentümliches Wesen. Ob das an ihrer katholischen Erziehung liegt?  Autor Detlev Schönauer hat nachgefragt. (c) ARD Mediathek

Hier einfach reinhören: AUDIO

 

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Ähnlichkieten mit dem deutschsprachigen Pfarrer der Katholischen Gemeinde in Bangkok sind keineswegs rein zufällig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also, dass man das vergessen konnte…

„Gott wird heilig gesprochen“  VORSICHT SATIRE!

Gott

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich mag keine Selfies – aber diese Idee ist genial

 

Wie gesagt – ich mag keine Selfies…

„Kirchliches Selfie-Verbot“  VORSICHT SATIRE

Mund halten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DO NOT READ THIS!!!

 

 

Warum ich mich nicht wasche – oder zur Kirche gehe…

 

 

I like happy people …  HAPPY in Thailand and Bangkok