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Willkommen in Phnom Penh

Alle sind WILLKOMMEN!

Gleich, welche persönliche Geschichte, welches Alter oder welchen Hintergrund, Herkunft, Nationalität, Religion oder sexuelle Orientierung Sie haben;

gleich wie Ihr momentaner Status in der Katholischen Kirche auch sei oder welches Bild Sie von sich selber haben –

Sie alle sind bei uns eingeladen, willkommen, akzeptiert, geliebt und respektiert.

 

Termin vormerken Stempel rotGeplante Gottesdienste für 2018 und 2019:

 

 

Samstag, den 27. Oktober 2018, 10.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Stiftung, Erntedankfeier

Samstag, den 08. Dezember 2018, 10.00 Uhr, Jardin du Bassac, Nikolausfeier

Samstag, den 23. Februar 2019, 10.00 Uhr, Jardin du Bassac

Samstag, 27. April 2019, 10.00 Uhr, Jardin du Bassac, Osterfeier

Samstag, 08. Juni 2019, 10.00 Uhr, Konrad-Adenauer-Stiftung, Pfingstfeier

 

 

 

 

Kinder- und Familientag zu Ostern

Wie zueletzt vereinbart, wollen wir mit den Kindern einen Ostertag gestalten. Daher lädt Familie Schroth-Walter und ich herzlich ein für:

Freitag, den 06. April 2018
Eintreffen ab 16.30 Uhr, Beginn 17.00 Uhr
im Garten der  Wohnanlage „Jardin du Bassac“
(Jardin du Bassac, Nordom Boulevard 212,
gegenüber des Tai Ming Hotels, siehe >Skizze)

Nach dem spielerischen Erzählen der Ostergeschichte wollen wir Ostereier färben, verstecken und von den Kindern suchen lassen. 

Im Anschluss lassen wir es uns beim gemeinsamen Grillen dann gut gehen. Hier auch wieder die Bitte, Grillgut und Getränke mitzubringen. Wenn wir miteinander teilen, dann werden auch alle wieder satt.

Wichtig: Bitte melden Sie sich per Email bei mir an, mit wievielen Personen und Kindern Sie teilnehmen werden, damit wir die Aktionen besser planen und vorbereiten können. Schreiben Sie doch bitte kurz an mich persönlich: joerg.dunsbach@gmx.net

In diesem Sinne schöne Ostertage und bis bald

Herzlich
Jörg Dunsbach, Pfr.

 

Verlegung Gottesdienst

Da am geplanten Gottesdiensttermin am kommenden Samstag wohl eine größere Schulveranstaltung ist und daher so wenig Anmeldungen eingegangen sind, haben wir uns entschlossen, den Gottesdienst schon am Vorabendzu feiern, also am

Freitag, den 09. Februar 2018,
um 17.30 Uhr
Jardin Du Bassac (Anfahrtsskizze)

Um nun dafür besser planen zu können, wäre ich dankbar, wenn ich bis am Donnerstag noch eine schnelle formlose Rückmeldung bekommen könnte. Bitte kurz schreiben an: joerg.dunsbach@gmx.net

Es tut mir leid wegen der Unannehmlichkeiten und bitte um Entschuldigung, aber vielleicht können dann doch noch mehr Gemeindemitglieder an der Messe und beim Grillen teilnehmen.

So hoffe ich, dass dieser Zeitpunkt vielen angenehmer sein wird und sende beste Grüße

Herzlich

Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

 

Gartenmesse am Fluss

Wo die Messe – da der Tisch!

In diesem Sinne darf ich auch im Namen von Familie Schroth-Walter wieder ganz herzlich einladen in den wunderbaren Garten des Jardin du Bassac zum Gottesdienst und anschließendem Grillen.

Nach dem sehr gut besuchten und tollen Nikolausgottesdienst Anfang Dezember werden wir nun im Februar miteinander die Messe feiern. Alle sind eingeladen. Wir treffen uns am

Samstag, den 10. Februar 2018
um 11.00 Uhr
in der Wohnanlage „Jardin du Bassac“
Nordom Boulevard 212, (gegenüber des Tai Ming Hotels)
(>Anfahrtsskizze)

 

Wieder dürfen wir im Anschluss an den Gottesdienst gerne den Bratort am Fluss nutzen. Am einfachsten: Jeder bringt sein Grillgut und Getränke selbst mit. Wenn wir dann alle miteinander teilen, wird es zu einem festlichen BBQ.

Natürlich müssen wir auch hier wieder etwas vorausplanen – auch wegen der Vorbereitung des Gottesdienstes. Daher wie schon beim letzten Mal bitte eine kurze und formlose Anmeldung an meine Adresse bin spätestens Dienstag, den 06. Februar 2018 mit Angaben zur Anzahl der teilnehmenden Personen: joerg.dunsbach@gmx.net

Natürlich sind auch alle Kinder und Familien wieder herzlich willkommen.

So freue ich mich auf unser baldiges Wiedersehen und wünsche noch ein gutes und gesegnetes neues Jahr 2018

Herzlich
Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

 

 

 

Episkopaler Hattrick

Nikolausfeiern in Yangon, Bangkok und Phnom Penh

Die frühen Legenden über den Bischof Nikolaus versuchen in wiederholter Weise, den ansteigenden Grad seiner Heiligkeit fantasievoll auszuformen. Je intensiver sich Nikolaus dieser Heiligkeit nähert, um so ungenauer ist seine zeitliche, wie räumliche Positionierung möglich. Während er sich auf dem Meer um die in Seenot geratene Schiffsbesatzung kümmert, bemüht er sich gleichzeitig an Land um die Freilassung zu Unrecht verurteilter Gefangener.

Man spricht dann von Bilokation und meint die angebliche Fähigkeit einer Person, an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Diese, von dem unbändigen Wunsch erfüllt, Gutes zu tun, fühlt sich so stark, dass sie an einem Ort ihre Pflicht erfüllen und zeitgleich an einem anderen Ort ihrer Bestimmung nachgehen kann.

Wenn auch diese wunderbare Qualifikation nicht über die Jahrhunderte gerettet werden konnte, so war der Heilige Nikolaus im vergangenen Dezember 2017 zwar nicht gleichzeitig, aber doch an mehreren Orten Südost-Asiens zu entdecken. Drei Gemeinden konnten in Kinder- und Familiengottesdiensten erleben, wie der Heilige Mann aus seinem Leben erzählte und die Kinder anschließend mit Segen und Nikolaustüten beschenkte. Dreimal erschien der Sankt Nikolaus, sowohl in Phnom Penh als auch in Bangkok.

Aber zunächst war es eine Premiere für die Deutschsprachige Gemeinde in Yangon, Myanmar. Zusammen mit dem neuen evangelischen Kollegen Pastor Carsten Körber reiste Pfarrer Jörg Dunsbach, beide aus Bangkok, in die burmesische Großstadt, um dort mit der Gemeinde zunächst am Papstbesuch teilzunehmen. Franziskus ging, Nikolaus kam. Anfang Dezember nahm daher die ohnehin junge, etwa 25 Mitglieder starke Gemeinde mit Familien und Kindern die Einladung dankend an. Pastor Körber verwandelte sich während der Katechese durch das Anlegen der bischöflichen Gewänder langsam in den heiligen Mann. Unter seinen gütigen Augen feierte die Gemeinde anschließend noch die Eucharistie in der Kapelle des Bischofshauses von Kardinal Bo, der als Gastgeber immer erfreut ist über die Anwesenheit der deutschsprachigen Gemeinde, diesmal mit bischöflichem Mitbruder im Geiste.

Zurück in Bangkok bot diesmal das katholische Pfarrhaus den Rahmen für die ökumenische Nikolausfeier. Unter dem Motto „Nikolaus – das Original“ führten die beiden Pfarrer in ähnlicher Weise die 70 Kinder zum Verständnis der Botschaft des Heiligen Nikolaus hin. Jenseits vom nichtssagenden „Hohoho“ und einer inflationären Cokacolabutzelmannverkleidunge erlebten die Kinder einen wahren Bischof, der den Menschen deshalb Gutes tat, weil er aus der Freundschaft zu Jesus lebte und seine Botschaft vom Heil verkünden wollte. Begleitet vom Bläserquartett der Mahidol-Musikuniversität erklangen prächtig die bekannten Nikolauslieder, die auch die 80 Erwachsenen einluden, kräftig mit zu singen. Original Weihnachtsplätzchen, süßer Marzipanstollen und heiße Nikolauswürstchen rundeten das Fest zudem kulinarisch ab.

Der letzte Akt im episkopalen Hattrick bildete dann der ebenfalls ökumenische Besuch in der Gemeinde in Phnom Penh. Besser hätte der Ort für die Familien-Nikolausfeier nicht gewählt sein können. Am Ufer des Bassac, eines Seitenarms des Mekong, der sich in der kambodschanischer Hauptstadt verzweigt und parallel zum Mekong dem Delta zustrebt; eingeladen von einer dort wohnenden Familie inmitten einer großräumigen Parkanlage, einem weiten grünen tropischen Garten mit Pool, Spielplatz und Blick auf den Fluss – dort erzählte Nikolaus dann zum dritten Mal, wie er den Seeleuten auf dem Schiff im Sturm die Angst nahm. Zuvor verwandelte sich der evangelische Pfarrer erneut durch das Anlegen der liturgischen Gewänder in den legendären katholischen Bischof. Fokussierte Ökumene par excellence. Die 50 Kinder und Erwachsenen beteten gemeinsam in konfessioneller Vielfalt, vereint im Singen der bekannten Nikolaus-, Advents- und Weihnachtslieder. Beim anschließenden Grillen im Garten bestand noch viel Möglichkeit zu Gespräch und Begegnung und für die Kinder sorgenloser Raum zum Toben und Spielen.

Alles in Allem ein Engagement, das sich in drei Ländern gelohnt hat. Die vergangenen zwei Jahre waren geprägt durch die Entsendung weniger Familien. Die Zahl der Familien mit Kinder und Jugendlichen in den Gemeinden ging deutlich zurück. Aber seit etwa einem Jahr wachsen die Gemeinden wieder, deutlich erkennbar an der Anzahl der Kinder, die die an Kirche interessierten Eltern auch mit zu den unterschiedlichen Gottesdienst mitbringen.

Insbesondere die Kinder- und Familiengottesdienste üben eine starke Anziehungskraft aus. Da es ja um den Religionsunterricht im Grundschulalter in Südostasien schlecht bestellt ist, nehmen die Eltern gerade diejenigen Angebote gerne wahr, die diese Lücken zwar nicht füllen können, aber zumindest eine Möglichkeit bieten, Katechese zu erleben und den Kontakt zu Glaube und Kirche für Kinder erfahrbar machen zu können.

Für viele Familien sind die Nikolausfeiern die einzige wahrgenommene Chance, wenn auch im traditionellen-weihnachtlichen Umfeld noch einmal etwas von Kirche mit zu bekommen. Sollte dieses Angebot nicht mehr bestehen, dann bleiben – zumindest in Südostasien – wirklich nur noch die degenerierten rotbemützten Weihnachtsmannderivate übrig. Wir sollten jenen nicht das Feld überlassen, das eigentlich der Botschaft vom Heiligen Nikolaus gehört.

 

 

Nikolaus am Fluss

Heute dürfen wir, Pastor Carsten Körber und ich, Sie nochmals herzlich dazu einladen. Es ist eine große Freude, dass wir diesmal zu Gast sein dürfen bei Familie Susanne Schroth und Egbert Walter, die ihren schattigen Garten am Fluss, den Jardin du Bassac, bereitstellen werden.

Zunächst wollen wir mit dem Gottesdienst um 11.00 Uhr beginnen. Dazu wird auch der Nikolaus erwartet, der mit den Kindern über eine seiner Legenden reden wird. Er hatte ja schon aufgrund seiner Herkunft eine natürliche Affinität zu den Gewässern. So wird er sich mit seiner Geschichte sichtlich wohl fühlen am Ufer des Flusses. Sebstverständlich bringt er auch passende Geschenke mit. 

Im Anschluss an den Gottesdienst geht es dann in das Familienfest über. Der Grill steht zur Verfügung – nur die Verpflegung möge jeder selbst mitbringen. Brot, Salate, Leckerlies, Getränke, Grillgut – wenn jeder gibt, was er hat, dann werden alle satt. „Ubi Missa Ibi Mensa – wo die Messe, da der Tisch“. Wir nehmen das dann wörtlich. Die Kinder können sich derweil auf dem Spielplatz austoben, bis sie der Hunger packt.

Es wird hilfreich sein, eventuell doch noch eine kurze Rückmeldung bis spätestens Mittwoch, den 13. Dezember 2017 zu geben, wer denn nun tatsächlich zum Gottesdienst und zum Grillen mit wievielen Personen kommen möchte. Es ist für uns hilfreicher, im Vorfeld zu planen. Bitte einfach kurz anmelden unter: post@gemeinde-bangkok.com

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Zusammen mit Familie Schroth und Walter laden wir also ein und treffen uns am

Samstag, 16. Dezember 2017
um 11.00 Uhr
ökum. Familien- und Kindergottesdienst
Jardin du Bassac, Nordom Boulevard 212, (gegenüber des Tai Ming Hotels)
Siehe >Skizze

 

Am Vorabend, also am Freitag, den 15. Dezember 2017, gehen Carsten Körber und ich zum Abendessen ins OCEAN Restaurant. Wir möchten anbieten, auch dort schon zum gemütlichen Teil zusammen zu kommen. Gerne stehen wir dort beim Essen und einem erfrischenden Drink zum Gespräch und zur Begegnung zur Verfügung. Wer kommen möchte – eine kurze Anmeldung und Reservierung im Restaurant wird gerne gesehen. (Tel.: +855 17 766 690, oder >Email)

Wie immer – alle Neuigkeiten auch auf unserer gemeinde-eigenen Homepage unter: www.PhnomPenh.church

In diesem Sinne – auch im Namen von Pastor Carsten Körber – Ihnen allen Gottes Segen und in der Freude über ein Wiedersehen

Herzlich
Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

Messe im Ozean

„Er kann verbieten, was er will. Wir wissen trotzdem, was er macht und wie er ist“, sagt Mr. Song, mein Taxi- und wahlweise Tuck-Tuck-Fahrer in Phnom Penh. Und viele Expats bestätigen mir diese Einschätzung. Es geht dabei um den Ministerpräsidenten und um die aktuelle politische Situation in Kambodscha. Und diese ist durchaus besorgniserregend.

Dieses überschaubare Land an den Ufern des braunen Mekong und des Tonle Sap, des prägenden, zweimal im Jahr die Fließrichtung ändernden Stromes des Landes – das hat auf den ersten Blick viel von geheimnisvoller Exotik. Ein europäisches Brainstorming bringt vielleicht zunächst Begriffe wie Ankor Wat, Siam Rep und Phnom Pen hervor. Die Reiferen unter uns verbinden noch die eindrücklichen Bilder im Weltspiegel und Berichte von Peter Scholl-Latour aus den 70er Jahren mit diesem Land im tiefen Bauch Südost-Asiens.

Im Schatten Vietnams hatte dieses Land seine eigene leidvolle Geschichte: Die Rolle König Norodom Sihanouks, die zerstörerische Herrschaft der Roten Khmer, die todbringenden Killing Fields, dunkle Geheimaktionen der CIA, endlose Bombardierungen durch die US-Luftwaffe, grausame Massenhinrichtungen und Folter. Heute aktuell: Das internationale Tribunal mit dem Versuch der Aufarbeitung der Verbrechen während des Steinzeitkommunismus der Roten Khmer. Man sieht: Die Nachkriegsvergangenheit Kambodschas wirft auch heute noch lange Schatten über dieses Land.

Dabei gibt es große Fortschritte: Politische Bildung, Schulen, auch heute noch die Lust am Erlernen von Fremdsprachen, Tourismusförderprogramme, archäologische Forschungs- und Sicherungs-Joint Ventures für die Altertümer Kambodschas, Kooperationsverträge mit westlichen Staaten, die Mitgliedschaft in den ASEAN Staaten, die kreativ-ökonomische Selbstorganisation eines landwirtschaftlich geprägten Volkes und der Versuch, sich mit den Wunden der Vergangenheit zu arrangieren. Gefördert und unterstützt durch die unzähligen NGO´s, die mit ihren jeweiligen Programmen zur spezifischen Entwicklung des Landes beitragen wollen.

Gleichwohl weiß man auch, was man am Westen hat mit seinem fast unermesslichen Investitionspotenzial. Dieser wiederum ist daran interessiert, ein Gegengewicht zum Hegemoniestreben Chinas in Südostasien aufrecht zu erhalten. In und zwischen all dem: Kambodscha mit seiner ganz eigenen Sprache und buddhistischen Kultur auf der Suche nach einem eigenen gesellschaftlichen Profil, das aber weit entfernt ist von freiheitlichen Gesellschaftsformen. Denn innerhalb dieses Konglomerates historischer Bezüge vom Altertum bis in die Neuzeit, der Balance zwischen dem Einfluss des Reiches der Mitte und der westlicher Kultur, der Eigenständigkeit und der geopolitischen Lage hat sich quasi unbeobachtet von der Weltöffentlichkeit ein politisches System etabliert, das seit Jahren maßgeblich vom jetzigen Ministerpräsidenten Hun Sen geprägt wird.

Im Hinblick auf die kommenden Wahlen in 2018 greifen einschneidende Maßnahmen. Die englischsprachige Zeitung „Cambodian Daily“ wurde wegen angeblicher Steuerschulden verboten. 15 freie Radiostationen mussten den Betrieb bereits einstellen. Demokratische Parteien der Opposition dürfen und werden aktuell verboten, wenn auch nur ein einzelnes Parteimitglied straffällig wird. Oppositionsführer werden verhaftet und verurteil wegen Landesverrat. Jüngstes Opfer: Die Suspendierung der Landrechtsorganisation „Equitable Cambodia“, eine unabhängige Bürgerrechtsinitiative, die mit „Brot für die Welt“ zusammen arbeitet. Der sog. ‚Situation Room’, ein von der EU gesponsertes Netzwerk kambodschanischer Bürgerrechtsorganisationen zur Beobachtung von Wahlen, wurde verboten, wie auch das von den USA unterstützte „National Democratic Institut“. (Quelle: TAZ)

Alle Maßnahmen dienen dazu, die Position der herrschenden Regierung vor dem Machtverlust im kommenden Jahr zu bewahren. Und hier insistiert Mr. Song. „Wir sind nicht dumm. Wir wissen, warum dies geschieht. Aber wir kennen Hun Sen seit Jahren und wissen, wie er tickt. Da kann er noch so viel verbieten, wie oder was er will.“ So spüre ich doch deutlich, dass der vor kurzem erst Vater geworden Taxifahrer sich bei aller Gelassenheit doch sorgt um die Zukunft seiner Familie. Vorausschauend ist er bereits aufs Land gezogen, raus aus dem quirligen Zentrum Phnom Penhs.

All dies ist eine nicht zu unterschätzende kritische Masse. Sie birgt die Gefahr, auch schnell in Gewalt und Proteste umzuschlagen. Ob es dann von Seiten der Regierung zu Zurückhaltung und Dialogbereitschaft kommt, ist selbst bei nüchterner Einschätzung eher ein frommer Wunsch.

Mit wem auch immer ich gesprochen habe – es herrscht eine Stimmung der Unsicherheit und Ratlosigkeit. Eine Mischung aus Business as usual und bangem Hoffen. Dem Wunsch nach Es-wird-schon-gut-gehen und dem Worst Case Szenario. Ein Gefühl, dem sich die zur deutschsprachigen Gemeinde gehörenden Menschen auch nicht ganz entziehen können.

Diese Gesamtsituation ist mitunter auch der Grund, warum das Angebot der Kirchengemeinde zum deutschsprachigen Gottesdienst so geschätzt wird. Wieder einmal schafft Kirche einen Ort der Begegnung und der Sicherheit. Zum einen, weil Mitarbeiter politischer und kirchlicher Organisationen auch existenziell betroffen sind, zum anderen, weil sie als Menschen vor Ort den Finger am Puls der kambodschanischen Gesellschaft haben und sehr sensibel wahrnehmen, wie dieses fragile Gleichgewicht auch schnell aus dem Takt geraten kann. Auf den zweiten Blick verliert Kambodscha also vieles seiner Hochglanzexotik aus fern-europäischer Sicht.

Die vielen jungen Menschen der Gemeinde, viele auch mit Partnern und Kindern, sind gut vernetzt. Die Frage der Konfessionalität ist eher nebensächlich – die Angebote beider deutschsprachigen Gemeinden, der evangelischen und der katholischen, werden von den Menschen gleichermaßen mit wachsendem Interesse wahr- und angenommen.

Die Gottesdienstbesucher lassen sich auch gerne darauf ein, mit wechselnden Gottesdienstorten zu leben. Lokale Kirchengemeinden zur verlässlichen Kooperation zu finden, das ist in einem Land mit nur 0,4% christlichem Anteil dem Aufgabengebiet eines Sisyphos vergleichbar. Aber es gibt – wenn genügend Flexibilität vorherrscht – auch Alternativen.

Das sog. Meta-Haus, ein deutsches Kulturzentrum, war bereits Gastgeber. Auch das „Ocean“, ein unter deutscher Leitung stehendes exzellentes Meeresfrüchte-Restaurant, war zuletzt Ende September Gottesdienstort. Messe zwischen Speisekarten, Weinlager und Seafoodcanapées, der hereindringende röhrige Sound der Tuck-Tucks im strömenden Monsun, eine saarländische Musikerfamilie am Klavier und Gitarre mit neuem geistlichen Liedgut – na, das hat dann doch wieder etwas von kirchlich-asiatischer Exotik, sozusagen kontemporäre Inkulturation auf höchstem Niveau.

Festhalten kann man nach zweijähriger Präsenz der katholischen deutschsprachigen Kirche, aufbauend auf der Vorarbeit der evangelischen Gemeinde: Auch hier hat sich Kirche zaghaft, aber permanent raumgreifend etabliert. Die Anfragen von Familien und anderen Organisationen mehren sich, selber einladende Orte zu schaffen für den Gottesdienst, sei es in den eigenen vier Wänden als Gastgeber für die Gottesdienstgemeinde, sei es in den Räumen deutscher Unternehmen oder Organisationen.

Soviel Eigenengagement macht viel Freude. Man darf in Phnom Penh zur Zeit erleben, wie sich eine deutschsprachige christliche Basisgemeinde entwickelt. Identitätsbildend, vor allem durch die gemeinsame Muttersprache auch in Gebet und Gottesdienst, unterstützt durch die beiden in Bangkok lebenden Pfarrer der jeweiligen Konfession.

Eines ist gewiss: Jeder, der zum Gottesdienst kommt, bringt neben sich selbst auch seine Sorgen mit über ein Land, das schon viel gelitten hat, in dem nicht alles Gold ist, was glänzt, und dessen Zukunft mehr denn je im Ungewissen liegt.

 

 

Gottesdienst findet statt

Liebe Gemeindemitglieder!

Vielen herzlichen Dank, dass Sie sich so zahlreich auf die Einladung zum Gottesdienst am 30. September 2017 hin gemeldet haben. Deshalb heute die gute Nachricht:

Der Gottesdienst findet statt.

Bisher sind wir 40 Erwachsene und Kinder – na, das ist doch eine erstaunliche Zahl für unsere ökumenische Gemeinde in Kambodscha. Daher nun die genauen Angaben zum Gottesdienst:

Tag: Samstag, den 30. September 2017
Uhrzeit: 11.00 Uhr vormittags
Ort: Restaurant OCEAN, Adresse: Street 288 #11 BKK1, 12302 Phnom Penh, Tel.: +855 17 766 690 (siehe auch: >hier)

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht noch die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. Herbert Ludwikowski wird neben Getränken auch noch ein paar Leckereien zu einem kleinen Preis anbieten können. So haben wir auch nach dem Gottesdienst noch Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Deshalb freue ich mich sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam Gottesdienst feiern zu können und verbleibe für heute grüßend

Herzlich

Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

 

Kommende Gottesdienste in 2017 in Phnom Penh –
Bitte um Anmeldung

Zusammen mit meinem neuen evangelischen Kollegen hier in Bangkok grüße ich Sie ganz herzlich. Pastor Carsten Körber und ich, wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam in Phnom Penh Gottesdienste feiern zu dürfen und für Sie da zu sein. Als Gottesdienstort bietet uns Herbert Ludwikowski ja freundlicherweise sein schönes Restaurant „OCEAN“ an. Wir versuchen auch, im Anschluss ein kleines MIttagessen mit wunderbaren Meeresfrüchten möglich zu machen.

Für das laufende Jahr 2017 könne wir Ihnen folgendes anbieten:

Mir wäre es möglich, am Samstag, den 30. September 2017, um 11.00 Uhr mit Ihnen zum Gottesdienst zusammen zu kommen. Ich hoffe, dass dann keine größeren Ferien und die meisten von Ihnen auch in Phnom Penh sind.

Zusammen mit meinem neuen evangelischen Kollegen möchten wir gerne zum nächst möglichen gemeinsamen Termin nach Phnom Penh einladen zur Feier eines ökumenischen Adventsgottesdienstes mit Nikolausbesuch. Dies wäre dann geplant für Samstag, den 16. Dezember 2017, ebenfalls um 11.00 Uhr. Sind Sie dann noch in Kambodscha oder schon in Winterferien?

Daher unser Anliegen: Lassen Sie uns doch bitte wissen, ob und an welchem der beiden Gottesdiensten Sie teilnehmen möchten. Dies macht es uns deutlich einfacher, den genauen Bedarf und die Anzahl der Gottesdienstbesucher abzuschätzen. Über eine kurze formlose Rückmeldung würden wir uns sehr freuen und vertrauen dabei auf Ihre Mithilfe. Bitte schreiben Sie diesmal einfach an: post@gemeinde-bangkok.com

So freuen wir uns schon jetzt auf Ihre Antworten und verbleiben für heute mit besten Grüßen aus Thailand

Herzlich – auch im Namen von Pastor Körber

Jörg Dunsbach, Pfr.

 

Nächster Gottesdienst in Phnom Penh –
Bitte um Anmeldung

Liebe Gemeindemitglieder in Phnom Penh!

Herzlich möchte ich zum nächsten deutschsprachigen Gottesdienst am Samstag, den 01. Juli 2017 in Phnom Penh um 11.00 Uhr einladen. Die Wahl eines Gottesdienstortes ist äußerst schwierig, hat aber zwischenzeitlich eine Perspektive geöffnet.

Herbert Ludwikowski vom Restaurant OCEAN hat sich bereit erklärt, sein Restaurant morgens zum Gottesdienst zu öffnen und anschließend auch Mittagessen dort anzubieten, obwohl er eigentlich erst abends öffnen würde. Dafür schulden wir ihm und seinen MitarbeiterInnenden besten Dank. Das ist eine großartige Unterstützung.

Allerdings bedarf diese Lösung an Vorbereitung. Ich müsste wissen, wie viele sich denn definitiv zum Gottesdienst anmelden würden, um über die Anzahl der GottesdienstteilnehmerInnen im Vorfeld Bescheid zu wissen.

Daher meine Bitte: Schreiben Sie mir doch ein Email, in der Sie mir bitte bis zum Montag, den 26. Juni 2017 mitteilen, ob und mit wievielen Interessierten Sie am Gottesdienst teilnehmen möchten. Wie gesagt – im Anschluss besteht noch die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen am gleichen Ort.

 

Schreiben Sie mir bitte am besten gleich persönlich unter: joerg.dunsbach@gmx.net

In diesem Sinne hoffe ich auf eine angemessene Teilnehmerzahl und werde Sie dann wissen lassen, ob genügend GottesdienstbesucherInnen zusammen kommen werden.

So freue ich mich auf ein baldiges Wiedersehen und verbleibe für heute

Herzlich

Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

Mit Tango durch den Gottesdienst

Ach wie schön, dass Anton Isselhardt mit der Querflöte unseren Gottesdienst noch musikalisch verschönern konnte. Astor Piazzolla gehört zu meinen Lieblingskomponisten. Seine beschwingten Tangos gehen unter die Haut. Und das dann auch noch im Gottesdienst hören zu können – damit hat uns Anton wirklich eine Freude gemacht. Wie auch Niko Mesterharm und sein Team vom Meta-House, die uns diesmal Herberge für den Gottesdienst gegeben haben.

15 waren wir diesmal am 10. September und alle ganz bunt gemischt: Die Großen und die Kleinen, Jüngere und Reifere, aus unterschiedlichen Nationen, inklusive Pfarrer Charly Dittmaier von der katholischen englischsprachigen Gemeinde in Phnom Penh.

st-josephs-ppAuf seinen Rat hin konnte ich mir im Vorfeld des Gottesdienstes auch die St. Joseph´s Church anschauen, die sehr wahrscheinlich in Zukunft unser Gottesdienstort werden wird. Gleich am Fluss gelegen, in einem wunderschönen Park, wird nach Absprache mit dem Ortspfarrer sicherlich dort das nächste Treffen am 28. Januar 2017 stattfinden können.

Leider war Pfarrer Chitsarey diesmal nicht persönlich da. Aber sein Sekretär sieht keine Probleme, dass wir in Zukunft dort Gastfreundschaft und Gottesdienstraum finden werden.

So freue ich mich schon aufs Wiedersehen und grüße bis zum 28. Januar 2017

Herzlich

Jörg Dunsbach, Pfr.

 

 

 

Gottesdienst im September

Sicher warten schon viele nach unserer letzten Begegnung in Phnom Penh auf das Angebot eines katholischen deutschsprachigen Gottesdienstes. Meine lieben evangelischen Kollegen sind ja schon langfristig in Kambodscha vertreten. Nach einiger Vorbereitung ist es also soweit: In Zukunft wird es auch regelmäßige katholische Gottesdienste in Phnom Penh geben, zu denen ich Sie alle ganz herzlich einladen möchte.

Wir beginnen am

Samstag, den 10. September um 10.00 Uhr, diesmal im Meta-House.

Nico Mesterharm hat uns freundlicherweise die Räumlichkeiten des Kulturzentrums zur Verfügung gestellt. Dafür schon mal den allerbesten Dank. Die Anfahftsskizze und die Adresse finden Sie >hier oder als Map.

So wie es sich im Moment darstellt, werden wir nach Möglichkeit schöne musikalische Unterstützung erhalten und im Anschluss bei ein paar Snacks und Getränken auch noch gemeinsam über die Zukunft nachdenken können. Aber dazu mehr, wenn wir dann alle zusammen sind.

Kinder sind natürlich auch herzlich eingeladen. Für diese bereite ich dann auch etwas eigenes vor.

In diesem Sinne grüße ich Sie und freue mich wirklich, nun ein regelmäßiges Angebot für Sie bereitstellen zu können.

 

Stick Figure Series BlueBITTE WEITERSAGEN!

Seien Sie doch bitte so nett, uns informieren auch andere, die vielleicht noch nicht den Newsletter beziehen und an unserer Gemeinde interssiert sein könnten. Da gibt es bestimmt viele, die sich darüber freuen würden. HERZLICHEN DANK!

 

Treffpunkt META-House siehe Map:

 

Fisch – Wein – Pfarrer

Bildschirmfoto 2016-08-26 um 11.28.12Vielleicht auch interessiert an einem guten Abendessen bei Meeresfrüchten, köstlichen Getränken und angenehmer Atmosphäre? Und wenn es Ihnen nichts ausmacht – ich bin dann ebenfalls mit dabei,  und wir können schon am Freitagabend miteinander ins Gespräch kommen.

Wer also hungrig ist, darf gerne am Vorabend des Gottesdienstes, nämlich am Freitag, den 9. September 2016 um 19.00 Uhr ins Restaurant OCEAN kommen. Vielleich ist es dann auch sinnvoll, einen Tisch zu reservieren. (Tel.: +85517766690) Echt lecker dort! Übrigens: Das einzige Restaurant in Phnom Penh, das auch Gluten-freie Speisen anbieten kann.

Kontaktinfos und die Anfahrtssizze: >hier oder als Print-out

Herbert Ludwikowski, der deutsche Besitzer, wird sich freuen, uns an diesem Abend willkommen zu heißen.

 

 

 


Gottesdienste in Phnom Penh

Liebe Gemeindemitglieder in Kambodscha!

Bald ist es soweit, dass ich auch deutschsprachige katholische Gottesdienst in Phnom Peenh anbieten kann. Nachdem in Myanmar diese Tratition nun etabliert ist, folgen die relmäßigen Messen auch in Kambodscha.

Die Deutsche Botschaft in Phnom Penh steht als Gottesdienstort leider nicht mehr zur Verfügung. Schade eigentlich …. Aber es haben sich ganz unkompliziert und äußerst hilfsbereit andere Menschen in Phnom Penh angeboten, einen regelmäßigen Standort für unsere Gottesdienste finden zu können.

metahouseZunächst treffen wir uns im September (genauer Termin wird bald bekannt gegeben) im allseits bekannten META-Haus. Niko Mesterharm bietet volle Unterstützung im Organisatorischen und Logistischen, Anton Isselhardt steht für muikalische Begleitung bereit. Dafür schon jetzt den allerbesten Dank!

Nach dem nächsten Gottesdienst denken wir dann auch gemeinsam über die Möglichkeiten nach, die sich ebenfalls durch ein Gespräch mit Pfarrer Charly Dittmeier von der englischen katholischen Kirchengemeinde in Phnom Penh ergeben haben. Aber dazu mehr beim nächsten Treffen. So freue ich mich schon, viele von Ihnen wiedersehen zu dürfen und darf schon jetzt herzlich wirklich alle einladen.

In diesem Sinne Ihnen allen Gottes Segen und bis bald

Herzlich

Jörg Dunsbach, Pfr.