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Ökumenische Zusammenarbeit

Katholisch oder Evangelisch? Kirche sein in Thailand!

Die Zusammenarbeit der beiden christlichen deutschsprachigen Kirchen hier in Bangkok schreiben wir besonders groß.

ev gem haus

Zusammen mit unserer evangelischen Schwestergemeinde, geleitet von Pastorin  Annegret Helmer und Pastor Ulrich Holste-Helmer tragen wir Sorge dafür, unseren gemeinsamen Glauben in der jeweiligen Ausprägung zu leben und zu bekennen. Beide Konfessionen, die ihre je eigene Geschichte und Form haben, werden ihr eigenes Profil behalten. Viel wichtiger sind jedoch die Gemeinsamkeiten. Wir richten den Blick auf die eine gemeinsame Taufe. Das macht uns zur Kirche Jesu Christi.

So versteht es sich von selbst, dass wir großen Wert darauf legen, in einem buddhistisch geprägten, asiatischen Land ein gemeinsames christliches Zeugnis zu geben „von der Hoffung, die uns erfüllt“ (1 Pet 3,15).

Viele Felder des Glaubens und Lebens sind die Gleichen – und wir betreten sie auch gemeinsam. Sei es bei Gebetsangeboten, Schulprojekten, Gemeindefesten, ökumenischen Gottesdiensten, bei der Öffentlichkeitsarbeit oder beim gemeinsamen Auftreten anlässlich gesellschaftlicher Ereignisse oder Festveranstaltungen, oder sei es bei der gemeinsamen Nutzung des Begegnungszentrums in Pattaya oder kollegialer Beratung untereinander.

Täten wir es nicht – wir wären hier in dieser Stadt und in diesem Land ein Beispiel par Excellence, wie wir als Christen nicht leben sollten und stünden dem Wort des Herrn unglaubwürdig gegenüber, der von uns wünscht, „dass alle eins seien“ (Joh 17, 21).

Deshalb wollen wir auch in Zukunft diese Zusammenarbeit fördern und pflegen. Gemeinsam dienen wir unserem Herrn und legen so ein vielseitiges Zeugnis ab für unseren Glauben und unsere Kirchen.

Hier finden sie auch den gemeinsam erstellten Info-Flyer unserer beiden Gemeinden.

Evangelisches Gemeindezentrum in Bangkok:

Lageplan

Parkmöglichkeit bei Großveranstaltung

 


Pastorale Mitarbeiter der Evangelischen Kirche in Pattaya

Pastor i.R. Bernhard Liebe

Das Begegnungszentrum Pattaya ist ein sozial-diakonisches Projekt, das die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf drei Jahre befristet zusätzlich zur Arbeit der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache eingerichtet hat. Neben den verschiedenen Programmangeboten im Rahmen dieses Projektes finden auch die Gottesdienste und Veranstaltungen der Evangelischen Gemeinde weiterhin im Begegnungszentrum statt.

Pastor Liebe ist unter Tel. +66 9 65 38 28 65 zu erreichen und häufig während der Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 14.00 – 18.00 Uhr im Begegnungszentrum an der Naklua Road persönlich anzutreffen.

Email: bernhardliebe@gmx.de

 

 


EXIT – wir wollen, dass Sie bleiben!

Neu im Begegnungszentrum Pattaya: „EXIT – wir wollen, dass Sie bleiben.“

Immer wieder berichten die deutschsprachigen Medien in Thailand über Selbstmorde von Ausländern in Pattaya. Niemand kennt die genaue Zahl derer, die sich das Leben nehmen, aber viele glauben, die Dunkelziffer sei noch weitaus höher als die Zahl der Fälle, die an die Öffentlichkeit gelangen. In Pattaya sind fast ausschließlich Männer gefährdet. Im Hintergrund steht meist große Verzweiflung. Wer an Suizid denkt und erst recht, wer ihn schließlich auch begeht, sieht sich vor einem Knäuel unlösbar scheinender Probleme: Krankheit und Gebrechlichkeit, Armut, Verlust der Partnerin, Betrug. Das Gefühl, der Traum vom Leben im Paradies, der viele nach Thailand gezogen hat, sei geplatzt – und ein Zurück nach Deutschland gibt es entweder nicht mehr oder es wäre eine unerträgliche Demütigung. Dabei ist oft Einsamkeit das Hauptproblem – niemanden zu haben, der zuhört, der zu einer anderen Sicht auf die Situation einlädt, zu möglichen Schritten in eine neue Richtung ermutigt…

Hier setzt EXIT mit einem Notruf-Telefon und einer E-Mail-Hotline an. Dahinter steht ein kleines, engagiertes Team psychologisch geschulter, verständnisvoller und kommunikationsfähiger Mitmenschen, die das Gespräch mit suizidgefährdeten Menschen suchen, weil sie glauben, dass jedes Leben einen Sinn hat und weil sie helfen wollen, diesen miteinander herauszufinden. Sie hoffen, dass es in Zukunft immer seltener die bestürzende Meldung geben muss, dass wieder ein Farang seinem Leben ein Ende gesetzt hat.

Das Beratungs-Angebot der EXIT-Gruppe richtet sich an Menschen, die in eine Sackgasse geraten sind und nicht mehr ein und aus wissen. Aber auch, wenn Sie von einem Freund oder einem Ihrer Bekannten hören, dass er nicht mehr weiter weiss und Schluss machen möchte, können Sie sich an EXIT wenden.

„EXIT – Wir wollen, dass Sie bleiben“ ist zu erreichen unter Tel. 09 4692 0366 oder per E-Mail unter: begegnungszentrum.exit@gmail.com.

Selbstverständlich wird Anonymität und Diskretion respektiert!

Buddhismus und Christentum

buddhaBuddhas Weisheit und die Güte Jesu

Sendung vom Montag, 13.6.2011 | 12.05 Uhr | SWR2

Über die Begegnung von Buddhisten und Christen in Thailand
Von Corinna Mühlstedt

Der Theravada ist die älteste noch bestehende Schultradition des Buddhismus. Vor knapp 2.000 Jahren ist die Lehre von Indien aus nach Thailand gekommen. Auch heute bekennt sich noch immer eine große Bevölkerungsmehrheit zur Lehre der Theravada. Es gibt auch eine wachsende christliche Minderheit in dem südostasiatischen Land. Zwischen Christen und Buddhisten bahnt sich seit Kurzem ein fruchtbarer Dialog an. Buddhisten entdecken dabei das Geschenk christlicher Vergebung, Christen den Reichtum buddhistischer Meditation. Die Begriffe „Liebe“ und „Mitgefühl“ werden zum Schnittpunkt der Begegnungen. Sie schaffen die Basis für ein Klima des friedfertigen Miteinanders, in dem Anhänger der beiden Religionen aufeinander zugehen und voneinander lernen. (c) SWR2 2011

Laden Sie sich auch bitte hier das Manuskript dieser Sendung herunter.