Osterlachen

Osterlachen

Eine meiner Lieblingstraditionen im Ostergottesdienst ist das Osterlachen: der Witz oder die lustige Geschichte (oder auch der Streich der Ministranten), der in der Predigt oder am Ende des Gottesdienstes seinen Platz hat. Seit dem 14. Jahrhundert ist das Osterlachen vor allem in Süddeutschland Brauch und soll nach der siebenwöchigen Fastenzeit das Lachen zurückbringen in die Kirche als Zeichen für den Sieg des Lebens über den Tod.

Eine solche Geschichte hatten wir in den Ostergottesdiensten heuer nicht in Pattaya und Bangkok, auch wenn die Feiern sehr schön und auch fröhlich waren, deshalb möchte ich dies hiermit nachholen:

Ein christlicher Missionar durchquert auf einer Missionsreise durch Afrika die Wüste, als auf einmal ein hungriges Löwenrudel mit lautem Gebrüll auf ihn zuspringt. In seiner Angst fällt der Missionar auf die Knie, schließt die Augen und betet aus tiefster Seele: „Lieber Gott, lass diese Löwen friedlich und fromm werden!“. Das Geknurre verstummt und es herrscht völlige Stille. Vorsichtig öffnet er die Augen und sieht die Löwen vor ihm im Sand knien, die Pranken gefaltet und beten: „Komm, Herr Jesus, sei unser Gast…“

Jedes Lachen ist ein kleiner Sieg des Lebens!

Beate Czabaun

Osterlachen
St. Nikolaus, Pattaya
Osterlachen
Auferstehungsfeier auf dem protestantischen Friedhof und Familiengottesdienst im ev. Pfarrhaus, Bangkok
Osterlachen
Ostermarkt

Ein ganz großes Vergelt´s Gott an Astrid Oberhofer für all die wunderschönen und köstlichen Dinge für den Ostermarkt und an alle, die so großzügig eingekauft und gespendet haben!
Wir können einen Reingewinn von 9000.- Thb an die Katastrophenhilfe Ukraine der Diakonie Deutschland überweisen!